Katrin Schafitel

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Profile

Name

Katrin Schafitel

Spielstätte/Kollektiv/Berufsbezeichnung

Tänzerin und Performerin

 

 

Über mich

Ab 1. August 2022 unterwegs im öffentlichen Raum Münchens mit #MÄRML

Katrin Schafitel
lebt in München und arbeitet seit 1999 als freiberufliche Tänzerin. Sie arbeitete mit unterschiedlichsten Choreograf:innen und Regisseur:innen zusammen, wie u.a. mit Rosemary Butcher, Romeo Castellucci, Achim Freyer, Amir Hosseinpour, Anna Konjetzky, Andreas Kriegenburg und Katja Wachter, mit der sie
 2012 gemeinsam den „Critics Award“ beim XVI Festival of Choreographic Miniatures in Belgrad für das Duett „Boléro-Bolero“ erhielt. Daneben tritt sie an der Bayerischen Staatsoper auf und ist auf nationalen Bühnen und internationalen Festivals zu sehen. Wiederholt erhielt sie Arbeits- und Weiterbildungsstipendien der Stadt München, um ihre Arbeiten auszubauen. Ihr besonderes Interesse gilt Schnittstellen und Begegnungsräumen zwischen darstellender Kunst, Musik und bildender Kunst, Frei-Räume im Innen und Außen, museal, theatral, sowie dem öffentlichen Raum. 2022 #TakeHeart Residenzförderung am Meta Theater in Moosach, finanziert durch den Fonds Darstellende Künste e.V. in Kooperation mit flausen+

 

Projekte

#MÄRML
MÄRML Ein Objekt-Tanz im öffentlichen Raum von Katrin Schafitel
Unterwegs ab 1. August und im September 2022 im öffentlichen Raum Münchens
Zur Eröffnung der Jahresausstellung „Kunst: zum Greifen da“ von „Georgette Textilkunst“ / Pfennigparade in der Container Galerie, Dachauer Str. 114, wird MÄRML am Donnerstag, 4. August 2022, ab 20 Uhr auftauchen…
#georgette_textilkunst

MÄRMl schillert in allen möglichen Rot-Tönen von Zartrosa über Knallrot bis hin zu Tiefviolett. Über die Öffnungen seiner ausgedehnten stofflichen Textur animiert es zu Entdeckungsreisen in sein Inneres… Komponiert aus gebrauchten und miteinander vernähten Mänteln ist es bereit für neue Abenteuer.
MÄRML hat Katrin Schafitel das neue Objekt-Kostüm des Textilkünstlers Robert Kis getauft, mit dem und durch das sie sich im öffentlichen Raum bewegt und seine Eigenheiten erforscht. Die Performerin kreiert tänzerisch ungeahnte und sehr flüchtige Stoff-Mensch-Kombinationen – quasi Sekundenskulpturen – die aus jeder Perspektive wieder eine andere Form bilden. Eine Einladung an die Passant:innen, sich von diesem vielgestaltigen lebendigen Wesen überraschen und in den Bann ziehen zu lassen…
MÄRML wird im August / September 2022 unterschiedliche Orte in München aufsuchen, darunter die Container Galerie in der Dachauer Str. 114 und Das KloHäuschen, Thalkirchner Str. / Ecke Oberländerstraße
Aktuelle Termine und Orte jeweils HIER

Idee, Tanz und Performance: Katrin Schafitel | Objekt-Kostüm: Robert Kis | Produktionsleitung: Elisabeth Pilhofer | Pressearbeit: Beate Zeller | Fotos: Franz Kimmel
Das Projekt wird unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Katrin Schafitel ist Gast der Tanztendenz München.

#ZWINK2021 -> Bildergalerie auf instagram
ZWINK, Objekt-Tanz im öffentlichen Raum, Juni – Oktober 2021
Rückblick: Geplant war ZWINK als eine wandelbare Kugel, mit einem Augenzwinkern spazieren gehend durch die Straßen Münchens. Offen, herzlich, flexibel, lebendig im Umgang und Austausch mit den Menschen und den Orten. Jedoch es kam anders… Im Februar, ein Anruf des Kostümbildners Robert Kis, ZWINK sei fast fertig. Zwei Tage später ein Anruf, ZWINK sei in sich zusammengefallen, die Kugelform nicht existent, das Objektkostüm zu schwer… ein schlangenartiges Wirrwarr, unhandlich und schwer lag da vor mir. Sein Anderssein spornt Katrin Schafitels Neugier an: „Wer bist du, was mache ich jetzt mit dir?“ ZWINK, von den Mitarbei­ter*innen der Pfennigparade „Anakonda“ genannt, wiegt 29 kg, hat einen Durchmesser von drei Metern – leicht und luftig spazieren gehen? – nicht möglich. Ist ZWINK nun etwas Gescheitertes oder etwas Gescheiteres? Nachdem ZWINK in sich zusammen­gefallen, „gescheitert“ war, wurde sofort ein anderes Objekt-Kostüm entworfen, das mehr dem Konzept entspricht, das gefördert und gefordert, erdacht und erwünscht war.
Das Projekt ZWINK bestand aus 2 Objekt-Kostümen: ZWINK 1 + ZWINK 2
ZWINK 2, oder auch Boa genannt, ist wunderbar. Es ist leicht, wiegt nur 11kg, erstrahlt und bezaubert, ja, verzaubert die Umgebung und die vorbeilaufenden Menschen. Für Katrin Schafitel war klar, beide haben ihre Daseinsberechtigung. Nur, wie kann dies durchgeführt und kommuniziert werden?
ZWINK 2 hatte am 11. Juni Premiere beim soundance-festival Berlin, eine aus Transportgründen praktikable Entscheidung. Zusammen mit der Alphornistin Katrin Vogel verzauberten sie rund um die Zionskirche in Berlin Groß und Klein. Die Verspätung des Rücktransports von ZWINK 2 aus Berlin nach München kam ZWINK 1 zugute. ZWINK 1 durfte jetzt auch gesehen werden. Erster Auftritt im Innenhof der Pfennigparade am 17. Juni und danach gleich weiter in den angrenzenden Petuelpark. Der Innenhof war phantastisch für ZWINK 1, umrahmt, abgegrenzt, bündelte sich die Konzentration. Im Petuelpark war das Setting eine Herausforderung. Langgezogen, weitläufig, unruhig, mit schnell vorbeiradelnden und laufenden Menschen. Sehr schnell war deutlich, ZWINK 1 braucht etwas Anderes.
Die Einladung, sowohl in der Container Galerie (Galerie im Container, Dachauer Str. 114, #georgette_textilkunst) als auch im KloHäuschen zu performen, war der Durchbruch: ZWINK 1 konnte im Drinnen seinen Platz im Außen finden, 21 Performances kamen zusammen, damit hätte anfangs niemand gerechnet.
28 Performances liegen hinter ZWINK 2. Auf Plätzen, Straßen, Kreuzungen, in Parks, im urbanen Raum und im Grünen, in Schwabing, Neuhausen, Sendling, Milbertshofen, Thalkirchen, Haidhausen, Ludwigsvorstadt, Maxvorstadt, … Zweimal führten Kontakte aus München hinaus, nach Herrsching und Bayreuth.
Im Rahmen der Eröffnung des Neubaus schwere reiter war ZWINK zweimal Teil des Programms im Freien. Die Auftritte im Rahmen der beiden Festivals und je ein Termin im Monat, jeweils der 17te um 17 Uhr, wurden während der fünfmonatigen Laufzeit des Projekts von Juni bis Oktober 2021 mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angekündigt. Die anderen Auftritte sollten überraschend, unangekündigt erfolgen, beiläufig wahrgenommen werden, oder auch nicht – mancher ging vorbei, wie das eben so ist mit der Wahrnehmung im öffentlichen Raum. Ein riesiges Forschungsfeld, noch unabgeschlossen. Ein wunderbares Feld auch für Begegnungen mit Unbekannten. Mehr davon!

Das Projekt wurde unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Katrin Schafitel ist Gast der Tanztendenz München.
 

 

Kontakt

k.schafitel@web.de