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Herr Metitsch von Karin Strauß

31. Januar um 20:00 - 21:30

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Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 24. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 25. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 18:00 Uhr am 26. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 28. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 29. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 30. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 31. Januar 2020

Eine Veranstaltung um 8:00pm Uhr am 1. Februar 2020

Hermetisch abgeriegelt und herrlich abgehoben: Herr Metitsch hat sich seine eigene Welt erschaffen. Er kann nichts wegwerfen und hat doch ein ausgeklügeltes Ordnungssystem. Und an das hält er sich selbstverständlich penibel: Ohne seine Ordnung der Dinge könnte Herr Metitsch nicht existieren, nicht atmen, nicht sprechen, stehen oder gehen. Das betrifft alle diese Gegenstände, so wie er sie greift und wie er sie begreift. Was geht im Kopf dieses Menschen vor, der einem so fern und doch so nah ist? Der diese Distanz aufbaut und einen doch in sich rein lässt?

„Das Nichts ist viel rätselhafter als das Etwas. Und darüber hinaus viel bedrohlicher! Man kann ins Nichts fallen. Und Menschen können da sein, und plötzlich sind sie NICHT mehr“, sagt Herr Metitsch. Dieser Worte-Sammler, Gedanken-Sortierer und Wissen-Sezierer. Zwischen den Dingen um ihn herum und seinem Wissen um sie in seinem Kopf gibt es Vermittler – und das sind Worte.

Dieser Messie ist einer wie du und ich. Ob er so handelt, weil er meint, er könne diese Dinge alle noch brauchen? Ob er das macht, weil er meint, er sei sonst der Welt da draußen ohne Schutzwall ausgesetzt? Diese Fragen sind so schnell wieder verschwunden, wie sie auftauchen. Dieser Mensch da macht sich sein Leben, wie es ihm gefällt. So, wie es ihm eben guttut. Wie wir alle – wie unser Nachbar nebenan oder obendrüber oder ein Haus weiter – sucht er sein persönliches Glück, seinen Weg, in der Welt zurechtzukommen.

Herr Metitsch hat eine Vergangenheit. Erlebnisse und Erfahrungen. Gute und weniger gute. Die hängen in ihm und an ihm wie hartnäckige Spinnweben. Und schon sind da wieder seine Gedanken. All diese richtigen Gedanken. Die ihn nicht wirklich weiterbringen, ihn aber durch den Tag geleiten. Gedanken über Löcher in Gießkannen oder fliegende Öfen.

Seine Gedanken sind wie gute Geschenke. Einmal ausgepackt, lassen sie einen nicht mehr los.

Die Autorin
Karin Strauß (Jahrgang 1955) wurde in München geboren, studierte Völkerkunde und Slawistik in München und St. Petersburg. Sie promovierte, arbeitete am Osteuropa-Institut in München und am Frankfurter Völkerkundemuseum. Die freie Schriftstellerin (vier Kinderbücher, Beiträge in Anthologien, ein Band mit Kurzgeschichten und ein Roman) lebt in Germering bei München.

Das Team
Schauspiel: Doris Gruner
Bühne/Kostüm: Anja Callam
Technik: Michael Böckling
Musik-Komposition: Saskia Gaar
Produktionsleitung: Guido Verstegen
Regie: Kerstin Weiler

DIE TERMINE
Pasinger Fabrik, August-Exter-Straße 1, 81245 München
www.pasinger-fabrik.de
Donnerstag, 23. Januar bis Samstag, 25. Januar 2020, jeweils 20:00 Uhr
Sonntag, 26. Januar 2020, 18:00 Uhr
Dienstag, 28. Januar bis Samstag, 01. Februar 2020, jeweils 20:00 Uhr
Karten: 18 Euro / 14 Euro (ermäßigt)
Reservierungen: 089-82929079 und unter www.muenchenticket.de

Details

Datum:
31. Januar
Zeit:
20:00 - 21:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Website:
www.lichtbuehne.de

Weitere Angaben

Email
ichwillhin@lichtbuehne.de
Karten unter
089-089-82929079 und www.muenchenticket.de
Preis
18 Euro und 14 Euro (ermäßigt)

Veranstaltungsort

Pasinger Fabrik
August-Exter-Str. 1
München,Bayern81245Germany
+ Google Karte
Telefon:
089 829 290-0
Website:
www.pasinger-fabrik.com